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Anja Niedringhaus

Bilder vom Krieg Eröffnung am 11. Februar 2015 um 19:00 Uhr Ausstellung vom 12. Februar - 12. April 2015

Am 4. April 2014 ist die deutsche Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus bei einem Attentat auf sie und ihre Kollegin Kathy Gannon in Afghanistan ums Leben gekommen. Es waren vor allem die Bilder aus den Krisengebieten wie Kosovo, Kroatien, Serbien, Bosnien, Irak, Afghanistan, Kuwait, Libyen und Israel, die sie berühmt gemacht haben. Dabei ging es ihr nie um die reine Kriegsillustration. Vielmehr standen vor allem die Opfer der Kriege im Fokus ihrer Bilder. Die Verletzten, die Geschundenen, die Trauernden, die Hinterbliebenen. Aber auch den Soldaten, in denen sie ebenfalls Opfer der Kriege sah, begegnete sie mit humanistischem Respekt. Selbst in den schwierigsten und gefährlichsten Situationen war Anja Niedringhaus auf der Suche nach dem Menschlichen, getrieben von dem Glauben an den Sinn ihrer Arbeit. Die Bilder, die dabei entstanden, unterscheiden sich von vielen anderen Kriegsbildern. Sie sind ehrlich und gerade. Auf jede Form fotografischer Effekthascherei hat sie in ihrer Fotografie verzichtet, simplifizierende Bilder vermieden.

Die Ausstellung ist mit Unterstützung der Associated Press und Michael Ebert entstanden.

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