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Wilde Zeiten

Ausstellung vom 02. September – 03. Oktober 2021

Foto: Burkhardt ED Rump

Am Mittwoch, den 1. September eröffnen wir in der GAF die Ausstellung »Wilde Zeiten« – Hannovers Szene und Clubleben der 80er mit Fotografien von Burkhardt ED Rump. Beim Besuch der Vernissage und der Ausstellung herrscht Maskenpflicht!

Die 80er waren die Zeit der Nonsens-Texte, der elektronischen Musik  und des provozierenden Punk. Auf kleinen Bühnen, in düsteren Kellern oder baufälligen Hallen zeigte die Jugend der Gesellschaft den subkulturellen Stinkefinger, ihre Waffe gegen den Muff und die Wohlsstandduseligkeit ihrer Eltern.

Die Neue Deutsche Welle überrollte die Leinemetropole. Berühmte und weniger berühmte Größen aus Punk, Pop und New Wave gaben sich in Hannover ein Stelldichein. Musikalische Eigengewächse wie Hans-A-Plast, Der Moderne Mann, Rotzkotz, Bärchen und die Milchbubis, 39 Clocks, Klischee oder Crazy Baby Doc buhlten um möglichst viele Fans, gaben Konzerte, ließen ihre Musik in Vinyl pressen.

Clubs und Disco‘s eröffneten und kämpften teils mit skurrilen Aktionen um die Gunst der Gäste (Miss-Wahlen in unendlichen Facetten, Schlammpartys, Travestie-Shows, Faschingspartys …). Die meisten Clubs und Discos verschwanden wieder genauso schnell, wie sie aufgetaucht waren: Casablanca, Sugar, Glocksee, UJZ Kornstraße, Depot, Ballroom Blitz, Flohzirkus, Broadway, Musikpalast, Orly, Bamboo-Bar, Sahara, Cocoloco. Aussehen und Mode waren wichtig – Abgrenzung ebenso. »Ewig Gestrige« frönten dem Rockabilly, andere dem Lack und Leder. Es wurde bunt … und wild – und dies in vielen Bereichen.

Diese Szene hat der hannoversche Fotograf Burkhardt ED Rump Ende der 70er bis Anfang der 90er mit seiner Hasselblad-Kamera und Blitzgerät fotografiert. Sie und die zahllosen verschenkten Fotos waren seine Eintrittskarte in Kneipen, Clubs, Discotheken… und in deren Hinterzimmer, zu privaten Partys, Modenschauen, Mottofeten.

In seinen Bildern zeigt er das Szeneleben dieser Zeit – Menschen, Orte, Räume und Dinge. Nicht reißerisch in Szene gesetzt, nicht künstlich oder künstlerisch überhöht. Sie sind direkt und trotz der Posen seiner Protagonisten dokumentarisch und damit ein einmaliges Dokument der damaligen Clubkultur. Überraschend, dass dieser unglaubliche fotografische und kulturhistorische Schatz nicht schon längst gehoben wurde. Die Ausstellung in der GAF ist die erste umfassende Präsentation von Burkhardt ED Rump Arbeiten und seine erste Ausstellung in Hannover.

Die schwarzweißen Fotos werden in der Ausstellung kombiniert mit den LP-Covern der Bands, die damals in Hannovers Clubs spielten oder dort zu hören waren. QR-Codes machen es möglich, in diese Musik per Handy hinein zu hören. Außerdem findet im Rahmen der Ausstellung eine Podiumsdiskussion mit einem ehemaligen Clubbesitzer, einem Musiker der 80er und dem Fotografen statt.

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Fotos: Burkhardt ED Rump

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Aus der Nähe ist die Ferne gar nicht so weit weg – Bachelor 2021 | 2

Ausstellung vom 25. Juni – 04. Juli 2021, täglich von 12 bis 20 Uhr

Foto: Konstantin Tönnies

Die Bachelorausstellung der hannoverschen Fotostudent*innen ist in dem 10-tägigen Veranstaltungszeitraum täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet! Es herrscht Maskenpflicht.

„If your pictures aren’t good enough, you aren’t close enough“. Die Verhältnisse von Nähe und Distanz sind aus den Fugen geraten. Robert Capas in die Jahre gekommenes Diktum verliert vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie weiter an Bedeutung. 20 Student*innen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie wagen sich in ihren Abschlussarbeiten an eine Neuverhandlung. Wie kann die Überwindung von Distanzen Unverständliches verständlicher machen? Wann rückt sie Verdrängtes in bedrohliche Nähe? Wie lässt sich die eigene Lebenswelt aus kritischer Distanz heraus betrachten, dokumentieren und verhandeln? Deutlich wird eine vielfältige Verwobenheit – sowohl synchron als auch diachron – in und von privaten, gesellschaftlichen und historischen Dynamiken und Prozessen.

Shirin Abedi / Invisible Students
Eine*r von vier Schüler*innen fühlt sich in der Schule nicht sicher und insgesamt 60 Prozent erleben Isolation, Hänseleien oder sogar körperliche Gewalt, während sie ihrer Schulpflicht nachkommen. Wie prägt Mobbing während der Schulzeit das Leben der Betroffenen langfristig? Und was können wir als Gesellschaft dagegen tun?

Katharina (41) lives in Stuttgart and was bullied from first to tenth grade. On 9th January 1994, the last day of her christmas holidays, she wrote in her diary: Because I am scared“. Eine*r von vier Schüler*innen fühlt sich in der Schule nicht sicher und insgesamt 60 Prozent erleben Isolation, Hänseleien oder sogar körperliche Gewalt, während sie ihrer Schulpflicht nachkommen. Wie prägt Mobbing während der Schulzeit das Leben der Betroffenen langfristig? Und was können wir als Gesellschaft dagegen tun? Shirin Abedi möchte in ihrer Arbeit Invisible Students verstehen, wie Diskriminierung und Xenophobie in unserem Bildungssystem – einem Mikrokosmos unserer Gesellschaft – toleriert und über Generationen weitergegeben werden.

Carlos Bafile / Du kannst mich am Bauch riechen
„Wir fahren zurück vom Wald. Die Kinder sind alle dreckig und müssen vor dem Abendessen duschen. T. weigert sich. ‚Ich habe gestern schon geduscht‘. Wir erklären, dass alle im Wald geschwitzt haben und nun nicht mehr so sauber sind. T. will nicht aufgeben. ‚Ich stinke nicht. Du kannst mich am Bauch riechen.‘“ Im gleichnamigen Projekt erzählt Carlos Bafile vom Leben und Alltag der Kinder in der Jugendeinrichtung Hof Anders.

„Wir fahren zurück vom Wald. Die Kinder sind alle dreckig und müssen vor dem Abendessen duschen. T. weigert sich. ‚Ich habe gestern schon geduscht‘. Wir erklären, dass alle im Wald geschwitzt haben und nun nicht mehr so sauber sind. T. will nicht aufgeben. ‚Ich stinke nicht. Du kannst mich am Bauch riechen.‘“ Im gleichnamigen Projekt erzählt Carlos Bafile vom Leben und Alltag der Kinder in der Jugendeinrichtung Hof Anders.

Lukas Becker / Mehr Eltern* für alle
Müssen wir mit dem Kinderkriegen zwangsläufig unser freies, selbstbestimmtes Leben aufgeben? Endet der Traum von Revolutionen tatsächlich mit dem Eingehen elterlicher Verpflichtungen? Lukas Becker erzählt uns in Mehr Eltern* für alle die Geschichte einer Patchwork-Familie, die den Zwängen eines Familienideals konsequent auszuweichen versucht.

Lukas Becker / Mehr Eltern* für alle

Vasil Dinev / Homo Ludens
Vasil Dinev widmet sich in seiner Arbeit der traditionellen Maskerade in Bulgarien. Von West nach Ost bereiten sich Männer, Frauen und Kinder in jeder Ecke des Landes auf das jährlich stattfindende Fest vor, an dem die „Kukeri“ – die bösen Geister und die Krankheiten – vertrieben werden. Die indoeuropäischen Wurzeln dieses Fests untersuchte der bulgarische Anthropologe G.S. Rakovski zum ersten Mal im Jahr 1857. Wie wurde eine Tradition zu einem Fest und was bedeutet die Maskerade für die Menschen, die daran teilnehmen?

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Tobias Eineder / Auf der Kippe
Rauchen ist Ansichtssache. Tobias Eineder taucht in seiner Arbeit Auf der Kippe in die konstruierte Welt des (Tabak-) Rauchens ein. Er wechselt die Blickwinkel zwischen Rauchenden und Nicht(mehr)rauchenden, zwischen pro und contra, Genuss und Verstand und den Positionen dazwischen.
Tobias Eineder / Auf der Kippe
Frederike Finster / Du bist ja noch jung
„Du bist ja noch jung und gesund.“ Zwei Adjektive, die oft untrennbar miteinander verbunden sind. Als wäre das die Norm und alles andere die Abweichung davon. In Du bist ja noch jung begleitet Frederike Finster vier junge Frauen mit einer vermeintlich unsichtbaren, chronischen Krankheit: Migräne, Endometriose, Rheuma oder Lipödem.
Frederike Finster / Du bist ja noch jung
Anna Fritsche / Weil es nie einen richtigen Ort dafür gibt
Sexualisierte Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und wird dennoch viel zu wenig thematisiert. Anna Fritsche gibt in ihrer Arbeit betroffenen Frauen eine Stimme und schafft einen Ort, an dem sie ihre Erlebnisse erzählen können.
Michael Galian / Alles besseder
Michael Galian fotografiert seine Mutter, die aus Surgut in Westsibirien, Russland nach Lod in Israel umzieht. Sofia Galian, 58, hat ihr ganzes Leben als Lehrerin für Russische Sprache und Literatur gearbeitet. Jetzt muss sie sich in einem neuen Land einleben.Das neue Leben in Israel ist Teil eines fortlaufenden Projekts.
Michael Galian / Das neue Leben in Israel
Judith Gawol / Spielzeit 20/21
In ihrer Abschlussarbeit beschäftigt sich Judith Gawol mit der Theaterszene während der Corona Pandemie. Begegnungen mit Menschen in Krisenzeiten.
Judith Gawol
Arne Gutknecht / Identität – Zwischen Selbstbeobachtung und Selbstdarstellung
Arne Gutknecht macht auf den Zwiespalt zwischen gedachtem und gelebtem Leben aufmerksam. Mit bewusst gewählten Standpunkten zu diesem Thema beleuchtet er die Facetten, die in ihrer Gesamtheit die Identität bilden, um aus dem „was sein kann“ ein „was ist“ zu machen.
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Sara Klatt / Off The Derech
In ihrer Arbeit betrachtet Sara Klatt den Lebenswandel von Aussteiger*innen aus der jüdischen Orthodoxie. Sie setzt sich mit den Herausforderungen auseinander, denen sich Ex-Orthodoxe in der modernen Welt stellen müssen, begleitet ihre Selbstemanzipation und die Suche nach jüdischer Identität außerhalb der Orthodoxie.
Sara Klatt / Off The Derech
Wilma Leskowitsch / Undo
Unser Lebensstil hat dazu geführt, dass kein Fleck in Deutschland unberührte Natur ist. Natürliche Lebensräume unserer Flora und Fauna werden verdrängt und immer mehr Arten sind vom Aussterben bedroht. Expert*innen sprechen schon vom größten Massenaussterben aller Zeiten. Eine Möglichkeit die Schäden rückgängig zu machen ist die sogenannte „Renaturierung“.
Helena Lea Manhartsberger / sex work – lock down
Helena Lea Manhartsberger beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Sexarbeit in Zeiten von Corona in Österreich. Sie interessiert sich dafür, wie Akteur*innen des „körpernahesten“ Gewerbes überhaupt mit Lockdown, Abstandsregeln und Berufsverbot umgehen und wie sie durch die Pandemie kommen.
Helena Lea Manhartsberger
Sofie Puttfarken / alma mater
Ausgehend von ihrem eigenen Erleben der herausfordernden Corona-Pandemie nähert sich Sofie Puttfarken in einem partizipativen Ansatz „alleinerziehenden“ Müttern.  In der fortlaufenden Auseinandersetzung rund um das Thema Mutterschaft versteht die Fotografin alma mater als ein besonders aktuelles Kapitel.
Sofie Puttfarken / alma mater
Malte Radtki / Vexierbild 1917 – ´62
Private Fotoalben sind Objekte, in denen Biografien konstruiert, Selbstentwürfe gefestigt und sowohl zukünftiges Erinnern als auch Vergessen strukturiert werden. Anhand von Alben aus der eigenen Familie blickt Malte Radtki auf den Wandel von Diktatur zu Demokratie und spürt der Erfindung westdeutscher Normalität in den frühen Jahren der BRD nach.
Radtki-Malte
Maria Rohweder / Haus & Hof
Die Einen nennen es „Strukturwandel“, die Anderen „Höfesterben“. Gemeint ist, dass immer weniger Landwirt*innen auf immer mehr Land wirtschaften. Maria Rohweder stellt in ihrer Arbeit Haus & Hof u.a. den Bauernhof ihrer Familie in Schleswig-Holstein vor.
Maria Rohweder / Haus & Hof
Ole Spata / Atomzeitalter
Vom Uranabbau für die russische Atombombe bis zur Endlagersuche dokumentiert Ole Spata die Kernenergie in Deutschland. Er zeigt Landschaften und Sozialstrukturen, welche über Jahrzehnte von der zivilen und militärischen Nutzung der Atomkraft geprägt wurden.
AKW Neckarwestheim
Konstantin Tönnies /Adams Erbe
Das Thema Vaterschaft beschäftigt zunehmend die Gesellschaft und ist in aller Munde. Rollenbilder haben sich im Laufe der Jahrzehnte stark gewandelt. Männer sind nicht mehr nur alleinige „Ernährer“ einer Familie. Ihnen kommen zunehmend neue Anforderungen entgegen.
Konstantin Toennies / Vaterschaft
Jonas Völpel / Der tauchende Kater
In Träumen verarbeiten wir unseren Alltag und verknüpfen so frische Erfahrungen mit Altem. In seinem Projekt taucht Jonas Völpel in sein Traumleben ein und visualisiert dies in einem Traumtagebuch.
Darian Weiß / Auf der Suche
Der fotografische Essay führt Darian Weiß entlang Deutschlands längster Straße. Auf knapp 850 Kilometern führt die Bundesstraße 2  durch die östlichen Bundesländer der Republik bis nach Österreich.
Darian Weiß / Auf der Suche

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Hannover Shots | Bettina Lockemann

Ausstellung vom 13. Mai - 13. Juni 2021

Unter Vorbehalt und Beachtung der aktuellen Vorschriften der Niedersächsischen
Landesregierung laden wir zu der Ausstellung ein



»Kurven Kreisel Tangenten« lautet der Titel der Arbeit, die die Kölner Fotografin Bettina Lockemann in der GAF zeigt. Sie erhielt 2019 das mit 10.000 Euro dotierte Fotostipendium „Hannover Shots“ der Sparkasse-HannoverStiftung. In ihrerAusstellung setzt sich Bettina Lockemann mit den aktuellen Entwicklungen von Mobilität und Verkehrsflüssen in der niedersächsischen Landeshauptstadt auseinander.

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Kurven, Kreisel, Tangenten – auf dieses Vokabular stieß Bettina Lockemann in den Archiven, als sie sich mit dem Entwurf des Stadtbaurats Rudolf Hillebrecht für das vom Krieg zerstörte Hannover beschäftigte. Kurven, Kreisel und Tangenten bilden die Dynamik seines viel beachteten Entwurfs für eine „autogerechte Stadt“ ab: In breiten Straßen fließt der Verkehr um den Innenstadtring, wird in Kreiseln zusammengeführt und teilt sich wieder; große Tangenten berühren den Ring, ohne jedoch den Stadtkern zu durchkreuzen.

Wie aber sieht der Verkehrsfluss in Hannover heutzutage aus? Welchen Einfluss nehmen umweltgerechte Alternativen? Bettina Lockemann legte in vier Wochen über 400 km mit dem Fahrrad zurück und fand dabei kaum Verkehrschaos vor, wie sie betont.

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Mit künstlerisch-dokumentierendem Blick beobachtete die Fotografin in den Monaten vor der Pandemie die Mobilität auf den Straßen in Hannover. Sie stieß dabei auf eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmer*innen, die den städtischen Raum auch visuell definieren: Car- und Bike-Sharing Unternehmen, Elektroscooter, ein App-gesteuertes Sammeltaxi, Zulieferservices für Getränke und Paketpost, Waschanlagen für Fahrräder und begleitende Angebote aus dem Internet. Ihre Fotos verdeutlichen, wie sehr die Mobilität das Stadtbild bestimmt. Mehr noch, sie zeigen, dass Mobilität zutiefst mit unserer Art zu leben verknüpft ist.

Wenn Bettina Lockemann den „Rudolf-Hillebrecht-Platz“ mit sich entgegenkommenden Radfahrern festhält, schließt sie damit humorvoll einen Kreis um ein sich sehr dynamisch entwickelndes Thema, das über Kreisel, Kurven und Tangenten hinausweist.

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Bettina Lockemann studierte künstlerische Fotografie und Medienkunst in Leipzig und promovierte im Fach Kunstwissenschaften an der Kunstakademie in Stuttgart. Als Professorin lehrte sie Praxis und Theorie der Fotografie an der HBK Braunschweig. Derzeit arbeitet sie freischaffend als Künstlerin und Fototheoretikerin und lehrt unter anderem an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Fotoserie „Kurven Kreisel Tangenten“ entstand im Rahmen des Stipendiums „Hannover Shots“ der Sparkasse-HannoverStiftung.

Die Sparkasse-HannoverStiftung schreibt das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium „Hannover Shots” alle zwei Jahre aus. 2020 pausierte die Ausschreibung pandemiebedingt. Das Stipendium lädt professionelle Fotograf*innen ein, Hannover mit einem individuellen Blick und einem selbst gewählten Thema zu begegnen. Bettina Lockemann erhielt das Stipendium nach Tomek Mzyk, Göran Gnaudschun und Maziar Moradi. Zur Jury gehören Prof. Karen Fromm, Ulrike Schneider, Prof. Roman Bezjak, Bernd Rodrian und Anja Römisch.