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Bergwelten

Peter Mathis Ausstellung vom 18. Juli - 18. August 2019

Bizarre Bergketten in feinsten Graustufen, Nebelschwaden, die ihre Umgebung auflösen und einen letzten Blick auf einen wuchtigen Gipfel freigeben, oder die gewaltige Lichtdramaturgie der Natur beim Aufziehen von Extremwetterlagen. Szenen wie diese hält der österreichische Fotograf Peter Mathis in seinen klassischen Schwarz-Weiß-Fotografien von Bergwelten mit der Kamera fest. Dabei geht es ihm um das Festhalten des einen, flüchtigen Augenblicks, der seinen Bergwelten jene Magie verleiht, die häufig der Einmaligkeit des Lichtes zu verdanken ist. Verbindet sich dieses magische Licht dann noch mit exzellenter Komposition und herausragender Printtechnik, dann entstehen Bilder, die weit über die bloße Abbildung von Natur hinausgehen. In ihrer Majestätik und Schönheit werden die steinernen Monumente in den Fotos auch zu einem Mahnmal für uns, den Betrachter. Denn mit dem Anwachsen des Bergtourismus sind die Bergwelten von den Alpen bis zum Himalaya stark gefährdet. Zu sehr haben Menschen dort bereits ihre Spuren hinterlassen.

Richtiger Standpunkt, richtige Perspektive und frühes Licht sind einige der Zutaten, aus denen in Peter Mathis Fotografien ausmachen. Mathis jahrzehntelange Erfahrungen im hochalpinen Bereich erlauben es ihm, bei fast jedem Wetter, in einsame Regionen der alpinen Welt vorzudringen. Oft steigt er schon den Tag vorher auf Skiern in den Berg, übernachtet im Zelt und ist bereit, wenn das früheste Morgenlicht ein einmaliges Bild offenbart. »Das ist wie Schatzsuche«, sagt er, »man weiß, was man sucht, findet aber manchmal etwas völlig anderes.« Den Einblick in das Naturschauspiel in ferner Höhe reduziert er auf den Bereich zwischen reinem Schwarz und reinem Weiß und lässt dadurch eine Welt entstehen, die sich aus klaren Linien, Formen, Kontrasten und dem nuancenreichen Spiel von hell-dunkel zusammensetzt. Dieser virtuose Umgang mit dem Medium verleiht den Bergen in seinen Bildern jene Erhabenheit, die ihre Größe und Einmaligkeit erkennen lässt.

Peter Mathis, geb. 1961, arbeitet seit 1986 als Fotograf. Die Leidenschaft für Extremsportarten verband er schon früh mit seiner fotografischen Profession. Für seine Outdoor- und Sportfotografie wurde er international bekannt. Seit 2009 widmet er sich verstärkt der Landschaftsfotografie. Die Auslotung der Gesetzmäßigkeiten der Schwarz-Weiß-Fotografie steht dabei im Mittelpunkt seines Schaffens. Für Seine Arbeiten erhielt er u.a. den Hasselblad Master und den Master of European Photography. Peter Mathis lebt und arbeitet in Hohenems in Österreich.

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dreizehnzeigen

Vernissage am 25. Juni 2019 um 19 Uhr Ausstellung vom 26. Juni - 07. Juli 2019

Foto: Paul Lehr

TÄGLICH von 12-18 Uhr geöffnet!

»dreizehnzeigen«. Bachelorarbeiten 2019|2 des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Die Bachelorausstellung 2019|2 zeigt dreizehn Arbeiten in unterschiedlichen Erzählformen: Dokumentarfilme, Fotobücher, dokumentarische Serien und Reportagen. In ihrer Vielfältigkeit und Bandbreite haben alle Projekte eine Gemeinsamkeit: sie erzählen eine Geschichte, die eng mit dem Menschen und dessen Lebensweise verbunden ist.

Cora Sundmacher beschäftigt sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Alltag der Patient*innen in der Psychiatrie Wunstorf. Mit ihrer Arbeit möchte sie der Stigmatisierung und Tabuisierung von psychischer Krankheit und Psychiatrien entgegenwirken.

Marcel Wogram’s Abschlussarbeit »The Days Of The Crayfish« setzt sich mit einer Identitätssuche im Bundesland Bayern auseinander und findet seinen Fokus zwischen langjähriger Tradition und aktuellem Fortschritt.

In ihrem Dokumentarfilm »Barcelona – Madrid« begleitet Claudia Levetzow vier Katalanen auf eine Demonstration nach Madrid, auf der sie sich für die Freilassung der katalanischen Politiker und Aktivisten einsetzen wollen, die wegen Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Gelder angeklagt werden.

»Nicht Aufhören« lautet der Titel von Fabian Mondls Arbeit über die zweite Lebenshälfte in Deutschland. Ein spannender Einblick in das Leben von Menschen im Rentenalter und ihrem Drang nach Beschäftigung. Ein Thema zu einem aktuellen Diskurs.

In seiner Portraitserie »Großer Sport!« zeigt Jan Helge Petri individuelle Hobby-Sportler, die sehr unterschiedlich sind, aber eines verbindet: die Liebe zu ihrer Sportart.

Die Arbeit »Heartbeat of a Mango Tree« von China Hopson setzt sich mit dem Schicksal von Reggae-Veteranen auf Jamaika auseinander und zeigt in Form von Portraits und essayistischen Aufnahmen ihre persönliche Sicht auf das Land, dessen Musik im November 2018 von UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wurde.

Florian Thoss setzt sich in seiner Arbeit »éadóchas« mit Nordirlands steigender Suizidrate auseinander. Dabei fokussierte er sich dabei auf den Stadtbezirk North Belfast.

In der Nacht fotografierte Niklas Grapatin unter der Sternbrücke in Hamburg. Hier ist eine Parallelwelt entstanden, wie sie in der Stadt kaum noch zu finden ist. Ein Ort der Realitätsflucht und Unberechenbarkeit, der vor dem Untergang steht. Wie sieht ein Ort, der normalerweise mit Menschen überfüllt ist, ohne diese aus?

Die Arbeit „»Insel der Stille« beschäftigt sich mit der Suche nach eigener Identität und führt Kateryna Kostyrko in leerstehende Freibäder während der Winterpause. Eine andere Sicht auf den bekanntesten öffentlichen Ort im Sommer mit einem Hauch Melancholie und Sehnsucht.

Die Abschlussarbeit »in bloom« von Paul Lehr ist eine fotografische Annäherung an unterschiedliche Männlichkeitsideale im Kontext des senegalesischen Ringens in Dakar. Sie wirft Fragen im Hinblick auf Körperlichkeit, Inszenierung und Intimität auf.

Florian Manz begleitet in seinem Film die junge Frau Hazel, die im Hambacher Forst einen Baum besetzt und für den Erhalt unserer Natur kämpft.

Das Fotobuch »Still Here« von Vivian Rutsch erzählt auf persönliche Weise von den ungeklärten Todesfällen und sexuellem Missbrauch in ihrer Familie.

In seiner Arbeit »Paradies« versucht Lukas Kreibig das dunkle Kapitel seiner Jugend als Schulverweigerer aufzuarbeiten. Er geht nach Jahren des Verdrängens zu den Orten und Geschehnissen dieser Episode. In diesem Prozess der Konfrontation kombiniert er emotionale und abstrakte Fotografie mit alten Dokumenten und Bildern und lässt uns tief in die innere Gefühlswelt dieser für ihn schwierigen Zeit blicken.

Langeweile, ausharren und sich die Zeit vertreiben bis etwas passiert sind Alltäglichkeiten auf der Akutstation 10.1 in der Psychiatrie Wunstorf. Manchmal sitzen Patient*innen stundenlang herum ohne etwas zu tun. Foto: Cora Sundmacher

Foto: Florian Manz

Foto: China Hopson

Foto: Fabian Mondl

Foto: Florian Thoss

Foto: Niklas Grapatin

Vivian_rutsch04Foto: Vivian Rutsch

 

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CTRL-X. A topography of e-waste

Vernissage am 15. Mai um 19 Uhr Ausstellung vom 16. Mai - 16. Juni 2019

Fotos: Kai Löffelbein

Entgegen den regulären Öffnungszeiten hat die Galerie auch am Pfingstmontag, den 10. Juni geöffnet.

Der verantwortungslose Umgang mit begrenzten Ressourcen ist eines der dringlichsten Probleme der globalisierten und digitalisierten Welt. Elektronische Geräte sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden, ein Leben ohne sie ist heute unvorstellbar. Während wir uns über den Konsum und die neueste technische Ausstattung definieren, machen wir uns über Verbleib und Entsorgung unserer ausrangierten Computer, Handys, MP3-Player und Tablets nur wenige Gedanken.

In Ctrl-X. A topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichen Elektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenarien: auf der Mülldeponie von Agbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi in Indien. Der Müll gelangt per Schiff und falscher Deklaration illegal dorthin, um die teuren Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Auch Hinweise auf den ehemaligen Heimatort Deutschland fand der Fotograf dort. Aufkleber auf den Geräten verrieten die Herkunft.

„Angefangen hat das alles damit, dass ich mich selbst gefragt habe, was mit meinem eigenen Elektroschrott eigentlich passiert. Ich habe natürlich berufsbedingt als Fotograf viel mit Elektronik zu tun“, sagt Löffelbein in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur.

Eindringlich legen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittels derer die Arbeiter – teilweise noch Kinder – Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupfer herauszulösen. Ihnen sind die konkreten schädlichen Folgen der dabei freigesetzten Giftstoffe wie Arsen, Blei oder Kadmium größtenteils nicht klar. Aber wenn sie morgens mit einem verquollenen Hals und zugeschwollenen Augen aufwachen, dann ahnen sie, dass ihre Arbeit nicht gesund ist. Mit seinem Blick auf die zerstörerische Seite der Digitalisierung will Löffelbein Aufklärung leisten. Und er will erreichen, dass diese Verhältnisse sich ändern.

Kai Löffelbein, 37, lebt als Dokumentarfotograf in Hannover. Studiert hat er politische Wissenschaften in Berlin und Fotojournalismus und Dokummentarfotografie an der Hochschule Hannover. Sein Interesse gilt vor allem den Auswirkungen der politischen und ökonomischen Strukturen unserer Zivilisationgesellschaft. Viele seiner Arbeiten sind persönliche Projekte, die er ohne Auftrag realisiert.

Kai Löffelbein hat dafür in zahlreichen Ländern Südamerikas, Asiens, Afrikas und Osteuropas fotografiert. Seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen gezeigt und vielfach international ausgezeichnet, u.a. vom Magnum Emergency Fund, UNICEF Photo of the Year, Days Japan, Henri Nannen Award, PDN Photo.
Die GAF zeigt die bislang größte Ausstellung von Kai Löffelbein in Deutschland.

 

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.

In Ctrl-X, a topography of e-waste zeichnet Kai Löffelbein die undurchsichtigen Wege westlichenElektroschrotts nach und fotografiert geradezu postapokalyptische Szenerien: auf der Mülldeponie vonAgbogbloshie in Ghana, in der Müllhauptstadt Guiyu in China und in den Hinterhofhalden von Neu-Delhi inIndien. Der Müll gelangt illegal ins Ausland, um teure Recyclingprozesse im Westen zu umgehen. Eindringlichlegen Löffelbeins Fotografien die hochgefährlichen und gesundheitsgefährdenden Methoden offen, mittelsderer die Arbeiter, teilweise auch Kinder, Elektrogeräte zerlegen, um wiederverwertbare Rohstoffe wie Kupferherauszulösen.