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Bachelor 2016/01

Vernissage am 27.01.2016 um 19:00 Uhr Ausstellung vom 28. Januar - 14. Februar 2016

Die Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie finden ihre Geschichten am anderen Ende der Welt und vor der eigenen Haustür. Sie loten dabei die Möglichkeiten visuellen Storytellings aus – analog und digital. In ihren Buch-, Film- und Multimediaprojekten und in Form der Ausstellungspräsentation erzählen die Absolventinnen und Absolventen von den Schwierigkeiten einer jungen Mutter, die selbst noch ein Kind ist (Jana Euteneier), von einer Bremer Rentnerband (Karsten Klama), der Jugend in Grönland (Maria Feck) nd den Visionen dreier Amateurastronomen (Nils Tränkler).

Sie wagen eine Bestandaufnahme der US-amerikanischen Gesellschaft am Beispiel der Gesundheitsversorgung in den Appalachen (Jelca Kollatsch) und in einer Annäherung an das Leben in den ländlichen Regionen (Felix Schmitt). Wie sich die Topografie spezifischer Orte im zweidimensionalen Medium der Fotografie darstellen lässt, reflektieren die Arbeiten von Henner Rosenkranz und Nora Lammers.

(Foto: Felix Schmitt, aus der Arbeit „Dear John“)

Teilnehmende Fotografen:

Jana Euteneier
Maria Feck
Karsten Klama
Jelca Kollatsch
Nora Laurie Lammers
Kai Löffelbein
Henner Rosenkranz
Kaveh Rostamkhani
Felix Schmitt
Nils Tränkler
Michael Wallmüller

Die Galerie hat während der Bachelorausstellung täglich von 12 bis 18 Uhr auf.

 

Die Fotoarbeit beschäftigt sich mit dem urbanen Raum in mehreren europäischen Großstädten. Alltäglichen Orten wird durch Licht und Schatten eine neue räumliche Präsenz gegeben. Diese wird durch eine großformatige Produktion der Fotografien unterstützt.

Bild: Henner Rosenkranz, aus der Arbeit „tageintagaus“

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Bild: Jana Euteneier, aus ihrer Abschlussarbeit über eine junge Mutter

 

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Bild: Jelca Kollatsch, aus der Arbeit: „Wo Armut krank macht“

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Bild: Kai Loeffelbein, aus der Arbeit „Death metals“

Ruhestand - Die wollen nur spielen. Für die Bremer Rentnerband NeverTooLate gilt: Alle Instrumente sind zwei- oder dreifach besetzt. Dann können die Musiker auch mal krank sein, sich um die Enkel kümmern oder mit dem Wohnmobil durch Kroatien düsen. Vor dem Auftritt in der Schützenhalle Ottersberg spielen sich die Bläser warm. Foto: Karsten Klama

Bild: Karsten Klama, aus der Arbeit: „Ruhestand. Die wollen nur spielen.“

Hannover, 28.12.2015: Aus der Serie eine Weltreise durch Hannovers Wohnzimmer: Caleb und Anna Munemo aus Zimbabwe Foto: Michael Wallmüller

Bild: Michael Wallmüller, aus der Serie „Weltreise durch Hannovers Wohnzimmer“

Teleskoptreffen von Amateurastronomen in Ostfriesland

Bild: Nils Tränkler, aus seiner Abschlussarbeit über Amateurastronomen

14092015, Röszke, Hungary. A Syrian mother and her three children who did not have sleep since 7am the day before wait with refugees arrived in Hungary from Serbia on the 14-09-2015 for a train to - assumingly - take them to the Austrian border. Hungarian authorities have put fences on the common border with Serbia in to reestablish control on the migration movement since a tightening law passed by the right-wing Hungarian government takes effect this midnight. Photo: Kaveh Rostamkhani

Bild: Kaveh Rostamkhani, aus der Arbeit „Dublins Tod“

Aufnahme aus der Fotoserie "Nebenräume der Arbeitswelt". Die Fotoarbeit „Nebenräume der Arbeitswelt“ zeigt Aufnahmen von Pausenräumen für Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen und Einrichtungen. Die Fotografien dieser scheinbar nebensächlichen Räumlichkeiten bieten einen Einblick in ein Konglomerat des gesetzlich definierten Pausenraumes. Zwischen darlegender Totale und Ausschnitthaftem wankt der Betrachter, seiner Neugierde nachkommend, zu der Frage nach dem idealen Raum.

Bild: Nora Laurie Lammers, aus der Arbeit “Nebenräume der Arbeitswelt“

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Buffalo Ballad

Heidi & Hans-Jürgen Koch Eröffnung am 18. November 2015 um 19:00 Uhr Ausstellung vom 19. November - 17. Januar 2016

Buffalo Ballad lautet der Titel des aufwendigen Fotoprojektes des Fotografenehepaares Heidi und Hans-Jürgen Koch, das vom 19. November bis zum 17. Januar in der hannoverschen Fotogalerie GAF ausgestellt wird. Es ist die visuelle Spurensuche im Herzen des Bisonlandes nach dem Geist und Myhos dieser amerikanischen Ikone. In den magischen Schwarz-Weiß Bildern der beiden Fotografen wird der Bison zu einer realen Vision: „Es muss da draußen Orte geben, wo archaische Kreaturen frei leben können. Nur eine Welt, in der das möglich ist, ist eine lebenswerte Welt.“  Heidi und Hans-Jürgen Koch, die für die bedeutendsten Bildmagazine der Welt arbeiten, zählen zu den angesehensten internationalen Naturfotografen. Ihr Fotoprojekt ist auch eine Hommage an die amerikanische Seele, die sich in den kolossalen Tieren manifestiert.

Für ihre Aufnahmen sind sie durch das Herz des Bisonlandes gereist, durch North und South Dakota, Wyoming, Colorado und Montana. »Unser Bild des Bisons ist weder romantisch noch nostalgisch. Es zeigt gleichermaßen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der amerikanischen Prärie“, sagen Heidi und Hans-Jürgen Koch.

Der Donner rollte über die Prärie – und dann war Stille… Wahrscheinlich waren es mehr als 30 Millionen Amerikanischer Bisons, die im 16. Jahrhundert über die Grasebenen zwischen Kanada und Mexiko und von den Rocky Mountains bis zum Mississippi zogen. Die Prärie war ein wogender Ozean aus zottigen, dunklen Leibern. Mit der Besiedlung des amerikanischen Mittelwestens begann ein gigantisches Schlachten. Niemals zuvor haben Menschen in einem so kurzen Zeitzraum so viele Tiere getötet. In weniger als zwei Jahrzehnten wurde die gesamte Population vernichtet. Fast. Die Geschichte des Bisons ist eine Parabel über Globalisierung und das Zusammenspiel von technischem Fortschritt, Kapitalismus, Unverständnis ökologischer Zusammenhänge, Ideologien und Politik. Der Bison symbolisiert die Amerikanische Seele. Theodor Roosevelt schickte die Kavallerie, um die letzten ihrer Art zu bewachen. Er wurde zum Urvater des US-Naturschutzes.

Heute wird der Bison im Rahmen des Langszeitprojektes „Buffalo Commons“ wieder angesiedelt, auch um der Desertifikation der Great Plains Einhalt zu gebieten – dies führte in den 30ern zum „Dust Bowl“, den Hungerjahren, die Zehntausende von Siedlern zur Flucht aus dem wertlos gewordenen Land getrieben hatten  –  und wenn erneut, Hunderttausende Bisons frei über Teile der Plains ziehen könnten, dann würde sich auch das Land wieder erholen: ökologisch, ökonomisch und sozial, so die Planer dieses Projekts.

Heidi & Hans-Jürgen Koch studierten vor ihrer Karrriere als Fotografen Sozialarbeit und Verhaltensforschung. Vor mehr als 25 Jahren erfolgte der gemeinsame Schritt in die Welt der Fotografie. Die Spannbreite des fotografischen Schaffens und der ihnen eigenen Sichtweise spiegelt sich auch in ihren Preisen und Auszeichnungen wider, u.a. vom Art Directors Club Deutschland und Europa, BBC Wildlife Photographer of the Year, Lead Award, Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie, Hansel-Mieth Preis, World Press Photo Award. Heidi und Hans-Jürgen Koch sind für ihr Werk auch mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis (2011) bedacht worden. Sie leben in der Nähe von Kiel.

www.heidihanskoch.com

 

Bison or American Buffalo (Bison bison), Bison herd in the wide prairie, Bad River Ranch (farm of Ted Turner), Fort Pierre, South Dakota, USA / Bison oder Amerikansicher Bueffel (Bison bison), Bisonherde in den Weiten der Prairie, Bad River Ranch (Farm von Ted Turner), Fort Pierre, South Dakota, USA

Bison or American Buffalo (Bison bison), back view, rests in the Bison Prairie, Custer State Park, South Dakota, USA / Bison oder Amerikansicher Bueffel (Bison bison), Rueckenansicht, Bison ruht in der Prairie, Custer State Park, South Dakota, USA

Presbyterian Church in the vastness of the prairie, thunderstorm, the church belongs to a settlement from the 19th Century, 1880 Town, near the town of Murdo, South Dakota, USA / Presbyterianische Kirche in der Weite der Prairie, aufziehendes Gewitter, Kirche gehoert zu einer Siedlung aus dem 19. Jahrhundert, 1880 Town, in der Naehe von Murdo, South Dakota, USA

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Views on Africa

mit Fotos von Per-Anders Pettersson, Jan Grarup, Christian Lutz, Obie Oberholzer, Peter Bialobrzeski und Thomas Dorn Eröffnung am 02. September 2015 um 19:00 Uhr Ausstellung vom 03. September - 08. November 2015

Die GAF zeigt in Kooperation mit der laif- Agentur für Photos und Reportagen die Ausstellung »Views on Africa«.

Aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen die vielfach ausgezeichneten Fotografen ihre ganz persönliche Sichtweise auf Afrika. Sie begleiten Menschen zwischen Goldgräberstimmung und Desillusion im Südafrika nach der Apartheid; tauchen ein in die Welt der Wirtschaft mit ihren Folgen für Gesellschaft und Umwelt in Nigeria; in das von Krieg und Terrorismus gezeichnete Somalia; die traumhafte Welt der Reisen – die Freiheit und Glück verheißen; sie präsentieren einen Einblick in die Wohn- und Schlafzimmer der Slums von Kliptown in Südafrika und führen uns nicht zuletzt in die Welt der Rythmen Afrikas, die die Vielfalt dieses großartigen Kontinents widerspiegeln.

Per-Anders Petersson: Rainbow Transit

Im Frühling 1994 flog der Schwede Per-Anders Pettersson nach Südafrika, um dort die historischen Wahlen zu fotografieren, aus denen Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident hervor ging. So begann Peterssons Liebesaffäre mit Südafrika. Seit über zwei Jahrzehnten befragt er nun mit der Kamera die komplexe Realität des täglichen Lebens in diesem afrikanischen Ausnahmeland.

petersson_presse_laif

Jan Grarup: Somalia

Nach über zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg zählt Somalia zu den größten Krisengebieten weltweit. Seit dem Sturz von Präsident Siad Barre im Jahr 1991 wurde das Land von Chaos, Bürgerkrieg und Hungerkrisen heimgesucht. Jan Grarup reist bereits seit Jahren dort hin und dokumentiert in eindringlichen Bildern das Leben der Menschen, die in dem Konflikt auf der Strecke bleiben.

***SPECIAL FEE +100%*** Mogadishu - Somalia 2012 - Close to the Mogadishu airport an old russian Ilyshin IL76 cargo plane lies scattered in the streets while a small school on the other side of the road is being rebuild. The plane crashed when it was hit Al-Shabaab antiaircraft fire. eleven people got killed in the crash.  *** NO ALTERATION OR COLOURING FOR EDITORIAL USE UNLESS APPROVED BY PHOTOGRAPHER OR LAIF ***

Christian Lutz (VU): Tropical Gift

Christian Lutz´ Reportage taucht ein in eine hermetisch abgeschlossene Welt, die Welt der Wenigen, die von den reichen ÖL- und Gasvorkommen Nigerias profitieren. Er dokumentiert das Milieu der nigerianischen Geschäftsleute fernab ihrer Büros in der Hauptstadt Abuja. Er beobachtete deren Alltag zu Hause und begleitete sie zu Sitzungen mit Vertretern des nigerianischen Staates. Im Kontrast dazu stehen das Elend der Zivilbevölkerung und die ökologische Katastrophe im Nigerdelta.

Nigeria, Abuja, 04 February 2010 NNPC (Nigerian National Petroleum Corporation) complex. Nigeria, Abuja, 04 février 2010 Batiment du NNPC (Entreprise Nationale du Pétrole Nigerian). Christian Lutz / Agence VU / Grand Prix de la Photographie de Vevey 2010 (Bildtechnik: sRGB,  28.90 MByte vorhanden)       ***KEINE EINZELBILD-VERÖFFENTLICHUNG*** ***HIGHRES AUF ANFRAGE***  *** MINDESTHONORAR 35EURO fuer alle Nutzungsarten ***  *** MINDESTHONORAR 35EURO fuer alle Nutzungsarten ***

Obie Oberholzer: Long Distance

Obie Oberholzer, geboren 1947 auf einer Farm in Afrika, studierte Fotografie in München. Seit 1975 lebt er in Nature´s Valley, Südafrika und hat von dort aus mehr als 10 Bildbände und 20 Einzelausstellungen zum Thema Afrika fotografiert. In seinen Bildern strebt Obie Oberholzer danach, »eine außergewöhnliche Art von Glück zu entdecken, um es der Welt zu zeigen«.

Aegypten, Libysche Wueste, Weisse Wueste, nahe Farafra Oase, Strasse, Aspahlt, Asphaltdecke, asphaltiert, Weg, Horizont, Wildnis, Einoede, endlos, weit, Weite, Ferne, Einsamkeit, Landschaft, Nationalpark, Reise, Travel, laif_creative English: Egypt, Libyan desert, white desert, near Farafra Oasis, road, asphalt, horizon, landscape, national park

Peter Bialobrzeski: Informal Arrangements

Peter Bialobrzeski zeigt in seinem neuen Projekt »Informal Arrangements« Interieurs südafrikanischer Slumhütten. Die Fotos entstanden im März 2009 in Kliptown, einem Vorort von Soweto. 1955 trafen sich in Kliptown 3000 Mitglieder der Anti-Apartheid-Bewegung und verabschiedeten die ‚Freedom Charter‘, ein 10-Punkte-Programm, das bis 1990 verboten blieb und heute wesentlicher Bestandteil der südafrikanischen Verfassung ist. Trotz des historischen Auftrags hat sich die Lebenssituation der BewohnerInnen informeller Siedlungen in den vergangenen 50 Jahren nur unwesentlich verbessert. Die Hoffnung, die die ausschließlich schwarze Bevölkerung der Shanty Town von Kliptown mit der Machtübernahme des ANC verband, ist einer tiefen Resignation gewichen.

Suedafrika, Soweto, Kliptown Township, Lebensbedingungen, Armut, Soziales, wohnen, Afrika, 2009; QF;  *NICHT BESCHNEIDEN! DO NOT CROP!*** *** KEIN EINZELBILDVERKAUF*** ***NO PUBLICATION OF SINGLE PICTURES*** ***NO CUTOUTS, NO ALTERATION, NO CROPPING, NO COLOURING!***  (Bildtechnik: sRGB,  52.81 MByte vorhanden)              English: South Africa, Soweto, Kliptown Township, slum, shanty town, living conditions, poverty, poor, hut, interior, Africa, 2009  **** SONDERKONDITIONEN ****  ***Keine Social_Media Nutzung***

Thomas Dorn: Houn Noukoun

Aufbrechen zu den klingenden Straßen Afrikas, zur Begegnung mit dreihundert Musikern. Das ist das Abenteuer, das Thomas Dorn durch neunzehn Länder Afrikas geführt hat: Vom Senegal bis nach Äthiopien, von Mali nach Südafrika – von den uralten Polyphonien der Pygmäen bis zur Rap-Szene. Ob es sich um Stars handelt wie Manu Dibango, Youssou N´Dour, Fela Kuti, Salif Keita, Miriam Makeba, Angelique Kidjo, Positive Black Soul oder um traditionelle Musiker, die im Westen noch unbekannt sind – »Houn-Noukoun, Gesichter und Rhythmen Afrikas« ist eine Reise ins Herz einer erstaunlichen Vielfalt eines ganzen Kontinents!

Pepe Kalle bei einer Probe, Kinshasa, Kongo, 1994

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